Dieser Pfeiler ist feuerverzinkt und spannungsfrei gemacht und anschließend elektrolytisch mit Epoxidfarbe in der Wunschfarbe des Kunden lackiert, wodurch der Pfeiler praktisch unempfindlich gegen Witterungseinflüsse ist. Die abgewinkelte Sattelplatte zur Befestigung der Teleskopmonterung hat ein Bolzenmuster, das zum Skywatcher EQ8/EQ8-R passt. Kabel, die innerhalb des abgeschrägten Pfeilerrohrs mit einem Durchmesser von 220 mm verlaufen, können durch eine PG32-Kabelverschraubung in der Nähe der Sattelplatte zur Montierung geführt werden. Auf Wunsch kann eine 3D-Kabelschlange/ Schleppkette verwendet werden. Eine große Zugangsöffnung ist auch für den Bolzenzugang zur Unterseite der Sattelplatte vorgesehen.
Der Pfeiler ist so konzipiert, dass er mit Epoxidharz auf einem massiven Betonfundament verfugt und dann mit 12 M10-Spreizankerbolzen auf einem 260 mm Lochkreisdurchmesser geschraubt wird, was eine sehr steife Bodenmontage der 380 mm Durchmesser Basisflansch ermöglicht. Die Befestigungsbolzen sind in einer kreisförmigen Aussparung mit 290 mm Durchmesser und 200 mm Tiefe verborgen, die mit einer robusten Kunststoffabdeckung versehen sind.
Wenn die Installationsbedingungen es erfordern, kann ein zusätzlicher Unterpfeiler geliefert werden, um die Basis des geneigten Pfeilers anzuheben. Dieser wird aus 300 mm dickem Stahlrohr mit 10 mm Wandstärke und Verstärkungsblechen hergestellt und endet in 380 mm dicken Stahlflanschen, die so konstruiert sind, dass sie direkt an den Basisflansch des geneigten Pfeilers geschraubt werden können. Längen bis zu 1 m können nach Kundenwunsch geliefert werden. Die negativen Auswirkungen des zusätzlichen Unterpfeilers auf die strukturelle Steifigkeit sind sehr gering.
Dieser Pfeiler wurde speziell als Ergänzung zu SAEs Doppelsattel-Polargabel-Montierungsumbau mit einem Arm auf Basis der Skywatcher EQ8 Montierung entwickelt. So können Teleskope und Astrokameras, die auf jedem Sattel montiert sind, auf jede beliebige Stelle ausgerichtet werden, ohne dass die Gefahr einer Kollision mit dem Pfeiler besteht, während ein Meridian-Flip minimiert oder eliminiert werden kann (je nach Höhe der Wände des Observatoriums). Die strukturelle Leistung dieses Pfeilers entspricht der der Doppelsattel-Montierung. Vorkehrungen für Kabel, u.a. für Astrokameras, wurden in den Pfeiler eingebaut. Die Verkabelung für die bildgebende Nutzlast wurde in den Pier integriert.
Die Polarausrichtung einer Montierung erfolgt auf die übliche Weise. SAE arbeitet gerne professionell mit den Ingenieuren des Kunden bezüglich struktureller Leistung und kundenspezifischer Anforderungen zusammen.